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Bei meiner Arbeit als Heilpraktiker ist mir das Vertrauensverhältnis zwischen meinen Patienten* und mir als Behandler besonders wichtig, weil es für mich neben der Offenheit des Patienten und seinem Wunsch und Willen, gesund zu werden der zweitwichtigste Faktor für Heilung ist.

Dieses Vertrauen ist von daher so wichtig, weil bei heilerischer Arbeit aus meiner Sicht eine Kommunikation zwischen dem System des Patienten und dem Wissen des Behandlers stattfindet.

Deshalb rate ich allen Menschen, die sich naturheilkundlich behandeln lassen wollen, sich einen Behandler zu wählen, bei dem sie sich gut aufgehoben fühlen, sowie eine Methode, gegenüber der sie Vertrauen haben oder zumindest offen sind. Verschließt sich jemand gegenüber einem Behandler oder einer Methode, ist nach meiner Erfahrung keine oder nur wenig Besserung zu erwarten, weil immer nur der Patient selbst die Schritte gehen kann, die zur Heilung führen.

Auf der anderen Seite erlebe ich häufig, dass sich Patienten von mir erfolgreich mit ihnen völlig unbekannten Methoden behandeln lassen aus dem Vertrauen heraus, dass ich mit bester Absicht alle mir zur Verfügung stehenden Methoden und mein ganzes Wissen zur Verfügung stelle, um das für den Patienten beste Ziel zu erreichen. Ich verstehe mich dabei als Begleiter, indem ich zwar meine Erfahrung und mein Wissen zur Verfügung stelle, aber meine eigenen Lösungsideen für den Zeitraum der Behandlung loslasse und mich mit dem Patienten auf die Suche nach dessen individuellem Weg mache.

Es gibt für mich keine allgemein gültigen Lösungsrezepte für Krankheiten oder Probleme, weil selbst bei exakt gleichen Erkrankungen die Ursachen, die dazu geführt haben, vielfältig sein können und bei jedem Patienten individuell mit dessen Geschichte zusammenhängen. Dennoch kann man oft von einer Erkrankung auf bestimmte Themengebiete schließen, die ursächlich sein können.

Das Thema und das Ziel finden

Ich lege im ersten Gespräch mit meinen Patienten besonderen Wert darauf, die Ebenen bzw. Themen zu finden, die möglicherweise hinter einer Erkrankung liegen, weil auf diesen Ebenen meiner Erfahrung nach schneller Heilung erreicht werden kann, als wenn man nur die äußere „Symptomebene" betrachtet.

Um ein einfaches Beispiel zu geben:

Wenn ein Patient mit chronisch verspannten Schultern zu mir kommt, könnte ich die Frage stellen: „Was lastet Ihnen denn auf den Schultern?" oder: „Was müssen Sie tragen?" Eine ehrliche Antwort auf diese Frage wird sehr viel schneller zum dahinter liegenden Thema und damit zum Ziel führen als lediglich an der verspannten Schulter zu arbeiten.

Je nach Thema, mit dem der Patient zu mir kommt, erarbeite ich auch gerne ein so genanntes „Zielbild", das oft noch eine Ebene tiefer ansetzt. Eine Frage, mit der man zu so einem Zielbild gelangt, könnte im eben genannten Beispiel sein: „Was brauchen Sie, damit Sie alles tragen können?"

So kommt man zu sehr grundlegenden Bedürfnissen, wie z.B. Vertrauen, Mut oder einem bestimmten Lebensziel, das oft noch viel weit reichendere, positivere Auswirkungen auf den Patienten hat, als nur die Lösung des eigentlichen Themas, mit dem er gekommen ist.

Wünscht der Patient keine Erarbeitung von Ursachen oder einem Zielbild, arbeite ich selbstverständlich auch rein symptombezogen.

Spirituelle Aspekte der Heilung

Die kraftvollsten Zielbilder und Lösungen entstehen nach meiner Erfahrung, wenn spirituelle Aspekte mit einbezogen werden, weil sie das ganze Leben des Patienten betreffen und positiv verändern können. Spirituelle Aspekte können z.B. die Verbindung zu einer religiösen oder universellen Energie sein, zu der der Patient Vertrauen hat. Selbstverständlich arbeite ich nur mit spirituellen Aspekten, zu denen der Patient einen guten Zugang hat, und auch nur, wenn der Patient damit einverstanden ist.

Das Erarbeiten eines „Zielbildes" ist oft ungewohnt für Patienten. Mit ein bisschen Geduld, Fantasie und Mut, sich in Bilder „einzufühlen", und natürlich auch mit Hilfestellung meinerseits gelingt es aber fast allen Patienten, ein für sie stimmiges Bild zu finden.
Im Anschluss daran beginnt die Behandlung, bei der es darum geht, den Stress abzubauen, der den Patienten daran hindert, dieses Ziel tatsächlich für sich als dauerhaften Zustand zu erreichen.

Es ist für mich immer wieder schön zu sehen, wie kraftvoll solche individuell erarbeiteten Zielbilder für die Patienten sein können. Dann erscheint oft ein strahlendes Lächeln auf ihrem Gesicht, sobald sie sich in diesen Zustand hinein versetzen und die ursprünglichen Symptome lösen sich in „Nichts" auf.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwende ich nur die männliche Form im Text. Selbstverständlich gelten alle Worte, die hier in der männlichen Form auftauchen, auch in der weiblichen Form.